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Gruene Eisfee

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Gruene Eisfee

Zubereitung

Der Absinthdrink ist ein starker Starter für wilde Nächte – doch Vorsicht ist geboten!
Zuerst wird das etwa 15 cl grosse Glas zu drei Vierteln mit Crushed Ice gefüllt. Dann in richtiger Reihenfolge 2 cl frisch gepresster Zitronensaft, 2 cl Limettensirup und 3 cl Absinth. Ein Barlöffel Zucker oben drauf sorgt für den der grünen Eisfee typischen süß-sauren Geschmack.
Zum Schluß wird das Glas mit Crushed Ice voll gemacht und alles kräftig umgerührt. Prost.

 

Zutaten

  • Zitronensaft Vol. 0% 2cl
  • Absinth Vol. 70% 3cl
  • Limettensirup Vol. 0% 2cl

Absinth enthält keine schädlichen Stoffe

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Endlich wurde es wissenschaftlich erwiesen – was viele schon lange wussten, Skeptiker jedoch niemals ganz geglaubt haben: Der Wirkstoff Thujon, der in Absinth enthalten ist, kann dem menschlichen Körper in der in Absinth enthaltenen Menge keine Schäden zufügen.

Ein Auszug aus einem Onlineartikel beweist nun die jahrelangen Vermutungen, und betont auch, dass selbst die Absinthe, die vor hundert Jahren destilliert wurden, keine schädliche Menge an Thujon enthielten.

“Die psychoaktive Wirkung ist ein Märchen gewesen”, meinte Dirk Lachenmeier am Dienstag. Bislang sei die Wissenschaft davon ausgegangen, dass Absinth viel Thujon besitze. “Das stimmt aber nicht”, betont der Experte des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) Karlsruhe, der mit Kollegen aus den USA und Großbritannien zu diesem Ergebnis kam.”

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Gar nicht schädlich: Absinth

Die „Grüne Fee“ wird entzaubert

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Absinth-Wirkung: Die „Grüne Fee“ wird entzaubert

Künstler wie Van Gogh und Toulouse-Lautrec konsumierten ihn in rauen Mengen: den Kräuterschnaps Absinth. Bisher wurde das Nervengift Thujon für die Wirkung des Trunks verantwortlich gemacht. Stimmt gar nicht, sagen nun Forscher. Die Erklärung ist viel simpler. Wenn man es so stimmen mag…

Die „Grüne Fee“ hatte einen legendären Ruf. Absinth gebe „dem Leben eine feierliche Färbung“ und helle „seine dunklen Tiefen auf“, schrieb zum Beispiel der Dichter Charles Baudelaire, der das Gebräu auch gegen Schreibhemmung nutzte: „Die toten Wörter stehen auf und sind aus Stein und Bein.“ Vor allem im Paris der Jahrhundertwende schworen zahlreiche Künstler auf das grüne Getränk, das beim Vermischen mit Wasser eine milchige Farbe bekommt. Künstler wie Oscar Wilde, Vincent van Gogh, Henri de Toulouse-Lautrec oder Paul Gauguin waren erklärte Absinth-Fans.

 

Bisher war die These verbreitet, dass das Nervengift Thujon dem Kräuterschnaps – hergestellt unter anderem aus Wermut, Fenchel und Anis – zu seiner Wirkung verhalf. Doch ein Forscherteam um Dirk Lachenmeier vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Karlsruhe hat daran arge Zweifel. Die Wissenschaftler glauben stattdessen, dass allein hochkonzentrierter Alkohol den Absinth so wirkungsvoll macht.

Die Forscher hatten insgesamt 13 Schnapsproben untersucht. Wie sie im „Journal of Agricultural and Food Chemistry“ schreiben, stammten diese allesamt aus der Zeit vor 1915 – als Absinth in Frankreich verboten wurde. Deutschland folgte 1923. Schuld an dem Bann, der hierzulande bis 1991 galt, waren die angeblich verheerenden Symptome des Absinthismus, einer durch allzu exzessiven Konsum des Getränks ausgelösten Krankheit: Wahnvorstellungen, Krämpfe und im schlimmsten Fall sogar die völlige Erblindung drohten – angeblich.

„Vor dem Verbot haben Absinth-Freunde noch viele Flaschen eingelagert“, erklärt Forscher Lachenmeier im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Und aus diesen Depots der Prä-Prohibitionszeit stammt das Material für seine Forschungen. Unter Sammlern werden die angestaubten und wachsversiegelten Behältnisse teuer gehandelt. Die Flaschen für die aktuelle Untersuchung wurden in Frankreich, der Schweiz, Spanien, Italien, den Niederlanden und den USA zusammengekauft….

 

 

 

(Quelle zum weiterlesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/absinth-wirkung-die-gruene-fee-wird-entzaubert-a-550778.html)